Dienstag, 5. Mai 2015

Firma 6 - TeFi Hausbau GmbH

Wie kamen wir zu TeFi?

Gleich nach dem Kauf des Grundstücks nahmen wir Ende Dezember 2014 Kontakt zu
TeFi Hausbau GmbH auf. 

Warum das? Ich hatte noch sporadischen Kontakt zu einem früheren Kunden von mir, der früher selbst als Bauträger agierte. Von ihm/mit ihm hätte ich gern mal ein Haus gebaut. Also rief ich ihn nach dem Grundstückskauf an. Er teilte mir mit, dass er aus Altersgründen nicht mehr selber bauen würde, sondern dass er sich für seine Bauvorhaben einer anderen Firma bedient - TeFi. 
Hierhin wechselte auch sein Bauleiter. TeFi könne er mit bestem Gewissen weiterempfehlen.

Erster Kontakt und Werkvertrag

Unseren ersten Kontakt hatten wir zu Frau Kaniewski. Diese ist bei TeFi für den Vertrieb zuständig.
Die Gespräch, die wir im Januar, Februar und  März führten, waren sehr gut und konstruktiv.

Zuerst war noch die kleine Hausvariante (mit verkleinertem OG) im Gespräch. Irgendwann dann das große EFH. Gemeinsam mit Frau Kaniewski entwickelten wir dann unser "Traumhaus". Gut 210 m² mit Kapitänsgiebel. Ein großer Hauswirtschaftsraum im EG und auch eine Speisekammer. Im OG sollte es reichlich Platz geben.


Die Preisverhandlungen waren recht zäh. TeFi war/ist nicht günstig. Nicht übermäßig teuer, aber eben auch nicht so günstig wie z.B. Team Massivhaus.

Bis zum Schluss waren 3 Firmen im Rennen und es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Als wir von den bereits geschilderten Problemen mit der Bebaubarkeit erfuhren, fiel dann die Entscheidung für TeFi.

TeFi ist mit Abstand das kleinste Unternehmen, mit dem wir gesprochen haben und gut in der Region verwurzelt. Frau Kaniewski und später auch Herr Fischer, der Geschäftsführer, versicherten uns glaubhaft, dass sie davon überzeugt sind, die heraufziehenden Probleme mit dem Bauamt in den Griff zu bekommen.

Wir unterschrieben also Ende März einen Werkvertrag. In den Wochen danach gab es diverse Gespräche zur weiteren Detailplanung. Herr Fischer und Herr Moll (der begleitende/planende Architekt) führten Gespräche mit dem Bauamt. Widererwartend führten diese nicht zum Erfolg. Vom Bauamt wurde signalisiert, dass eine Bebauung mit gut 210m² nicht durchlaufen würde. Eine weitere Hürde: wir müssen uns an die vordere Baulinie anschmiegen.

Das Bauamt machte aber ein Fenster auf: GFZ=GRZ. Im Klartext heißt das: wir können ein Haus mit einer umbauten Grundfläche von 123,6m² bauen und müssen uns an die Baulinie anschmiegen. Insgesamt könnte also ein Haus mit einer Wohnfläche von rund 175m² entstehen. Deutlich weniger als geplant. Auch musste das Haus gedreht werden und konnte nur eine Breite von maximal 8,50m haben. Alles in allem nicht das, was wir wollten. Aber gut. Was hatten wir beim Kauf des Grundstücks noch gesagt: irgendwas bekommen wir da schon drauf.

Bauantrag gestellt

Nach diversen schlaflosen Nächten hatten wir es geschafft. Der große Grundriss mit 210m² war geschrumpft und nun nur noch 175m² groß. Wir mussten auf einiges verzichten, aber er funktionierte. Frau Kaniewski hat uns dabei gut unterstützt und die "Kaniewski-Winkel" im Obergeschoss werden wir wohl nie vergessen.

Ach ja, wir brauchten dann auch noch ein neues Angebot. Hier hätten wir uns sehr über einen geringeren Preis gewünscht, denn das Haus sollte nun ja auch deutlich kleiner werden. Diese Verhandlungen waren für uns nicht ganz so erfolgreich, aber letztlich haben wir uns doch geeinigt.


In diesen schwierigen Wochen fühlten wir uns von TeFi immer gut begleitet und es zahlte sich aus, dass wir dort keine Nummer waren, sondern dass uns wirklich jeder kannte und kennt.

Vor dem Bauantrag gab es eine ausgiebige Baudurchsprache. Schritt für Schritt wurde über jedes Fenster, jede Tür gesprochen. Das Baudurchspracheprotokoll hat insgesamt über 30 Seiten und ist die "Bibel" für TeFi, uns und die Nachunternehmer. 
Schließlich unschrieben wir voller Hoffnung Anfang Mai 2015 den Bauantrag und fuhren in den Urlaub. Alles war mit dem Bauamt in Elmshorn vorbesprochen und wir gingen gemeinsam davon aus, dass wir in spätestens 6 Wochen die Baugenehmigung in den Händen haben würden. Einzug vor Weihnachten gerettet.

Dachten wir.... und dann kam alles ganz anders.

Ein paar Worte zu TeFi

Man findet ein paar wenige Blogs, in denen über Erfahrungen mit TeFi berichtet wird. Letztlich sagen alle: super Beratung, aber dann doch zu teuer.



Ja, TeFi ist nicht billig. Aber wollen Sie etwas billiges? Was man sagen muss:
  • Die Beratung (schon in der Planungsphase) ist super und Frau Kaniewski hatte tolle Ideen
  • Es gibt von Anfang an eine klare Kostentransparenz. So gut wie sonst von keiner Firma wurden wir über die Gesamtkosten informiert. Die berühmten Baunebenkosten, die gern mal ein wenig heruntergerechnet werden, damit es nicht so schlimm aussieht. Nicht bei TeFi. Frau Kaniewski hat uns hier von Anfang an reinen Wein eingeschenkt
  • Im Angebot, in den Verträgen sind keine Kosten versteckt. Nichts, was nicht vom ersten Moment an klar wäre
  • Das Team ist so klein, dass jeder (fast) jederzeit im Bild über das Vorhaben ist und so kommt es, dass sehr schnell reagiert werden kann
TeFi hat, wie fast alle anderen Baufirmen auch, keine eigenen Handwerker. Man arbeitet situativ mit verschiedenen Sub-Unternehmen zusammen. Das machen eigentlich alle so. Eine Ausnahme bildet hier vielleicht noch Dirk Kage, der zumindest wohl noch eigene Maurer hat. Man mag über Sub-Unternehmen denken, wie man will und natürlich gibt es gerade in der Baubranche genügend negative Beispiele (der 5. Sub beauftragt den 6. Sub, usw.). Dies Extremfälle sind im normalen EFH-Bau eigentlich nicht zu finden. Das sind eher Beispiele die man aus dem Bau des BER oder der Elbphilharmonie findet. 

Herr Fischer konnte uns immer wieder glaubhaft versichern, dass die von ihm ausgewählten Firmen gute Arbeit leisten und wissen, was sie tun. So z.B. der Elektriker, der nicht nur die normale Elektroinstallation, sondern auch die Wärmepumpe (Tecalor THZ 504) einbauen wird. Herr Bielenberg hat dort einen Mitarbeiter, der sich auf die Errichtung solcher Anlagen spezialisert hat. Das klingt nach einem guten Plan. Beim letzten Haus wusste ich am Ende mehr über kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen als die ausführenden Firma. Das sollte diesmal anders sein.

Im Laufe der letzen Monate hat sich zwischen uns und TeFi ein schon fast familiäres Miteinander eingestellt. Frau Marten kann sich am Montag darauf verlassen, dass sie ein paar Mails von uns mit Fragen und Antworten hat. Es klappt wirklich sehr gut.

TeFi hat keinen Musterhauspark. Es gibt auch kein Hochglanz-Musterhaus. Es gibt ein gutes Muterhaus, das der Firma gleichzeitig als Bürogebäude dient. Das ist eher bescheiden und im Gegensatz z.B. zu Breyer & Seck wirkt es nicht wie eine aufgeräumte Puppenstube. Da wird wirklich gearbeitet und da liegen dann auch mal Materiallieferungen herum. Uns hat das nie gestört. Im Gegenteil; wir empfinden das als sehr positiv. Es geht insgesamt ein wenig hemdsärmeliger zu, was nicht heißen soll, dass es unprofessionell ist - im Gegenteil.

Insgesamt hat man das Gefühl, dass Herr Fischer und sein Team ihr Handwerk verstehen. Hervorzuheben sei auch noch Herr Moll, der Haus- und Hof-Architekt und -Statiker von TeFi. Herrn Moll kann gefühlt nichts aus der Ruhe bringen und er vermittelte uns bisher jederzeit das Gefühl, Herr der Lage zu sein.

Wir können Ihnen nur empfehlen, Kontakt zu TeFi auf zu nehmen. Es lohnt sich!
 


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